In dere Ruhe liegt der Schmerz


Ich stürze mich schon seit Wochen in die Arbeit, treibe ein Projekt nach dem anderen voran. Lasse keine Zeit für Trägheit, für Gedanken, schon gar nicht für mich selbst.

Das Einzige was ich sehe, ist das Voranschreiten der Krankheit. Und mit jedem neuen Bild ziehe ich mich mehr und mehr zurück. Lass die Arbeit überhand nehmen. Von erholsamem Schlaf kann ich noch nicht mal träumen. Dringenst bräuche ich ein wenig Auszeit und doch kann ich sie nicht nehmen, denn sobald ich zur Ruhe komme, kommt auch der Schmerz, kommt die Angst, kommen die Tränen. Ein Schmerz der scheinbar unermesslich scheint und dennoch weiß ich, er wird wohl noch größer.

So sehr hoffe ich, dass ich dann, eines Tages, wann auch immer, die Kraft habe, all dies zuzulassen. Dem Schmerz die Stirn zu bieten um all den schönen, liebevollen Erinnerungen Platz zu machen und zu wissen, dass wir dadurch für immer verbunden sein werden.

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