Über den Moment hinaus denken


Meine Beziehung ist großartig, wunderschön – ja, sogar kitschig! Der Liebe wegen bin ich – auf den Tag genau vor 4 Jahren – aus Wien weggezogen, habe den Job gewechselt, mich in einer neuen Stadt eingelebt und bin endlich zu Hause angekommen. Ja, meine Beziehung ist das, wovon ich immer geträumt habe. Nach langer Suche hatte ich sie gefunden: die wahre Liebe.

Doch Janas Krankheit zehrt an unserem Vorrat an schönen Tagen die uns zur Verfügung stehen, sie zerrt an der Liebe und drängt sich oft zwischen uns. Mal kommt der Müll dazwischen, mal die Waschmaschine. Kleinigkeiten, die bis jetzt bei uns Anlass zum Blödeln waren, geben nun Anlass zum Streit.

Und dennoch… er ist der Mann in meinem Leben, den ich nicht missen möchte. Er ist der jenige, mit dem ich (noch immer) alt werden möchte, und er ist derjenige der das selbe Leid auf so unterschiedliche Art erlebt wie ich.

Die Verletzungen die gerade zwischen uns geschehen, tun zwar weh, aber sie sind vergänglich. Darum hilft es mir immer wieder daran zu denken, was Roman Braun in seinem Blog schreibt: „Über den Moment hinaus denken: Das hilft in schlimmen Momenten, weil es an ihre Vergänglichkeit erinnert, und es hilft in den besten Momenten aus dem gleichen Grund.“

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