Wenn die Welt zerbricht


16. Jänner 2009 – ich bin zu nervös um klar denken zu können. Keinen Gedanken kann ich zu Ende führen. Gut und Böse. Angst und Hoffnung. Hoffnung auf Leben. Auf Lachen. Janas Entwicklung beobachten zu dürfen, die Welt mit ihr neu zu entdecken.

Doch um 11.27 Uhr habe ich erfahren, dass meine kleine Tochter an Morbus Krabbe leidet. Eine unheilbare Krankheit ohne Therapiemöglichkeiten, mit tödlichem Ausgang.

Dieser Blog soll mir, aber auch allen anderen betroffenen Eltern und Angehörigen da draußen helfen. Helfen, die Hoffnung nie aufzugeben und selbst dann, wenn das Leben einem derartige Aufgaben stellt, den Mut und die Kraft zu finden, weiterzumachen und jede Minute des Lebens bewusst zu erleben.

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3 Antworten to “Wenn die Welt zerbricht”

  1. Vor vielen Monaten, fast drei Jahren sogar bereits, stieß ich auf euer Schicksal. Gerade hatten wir selbst einen folgenschweren Unfall zu verarbeiten und der Austausch mit anderen besorgten Eltern machte mir Mut und tröstete mich in den dunkelsten Stunden. Deine kleine Jana hat mich besonders berührt, deine Worte trafen mich mitten ins Herz. Besonders eine Formulierung, die du damals irgendwo benutztest, ging mir nie wieder aus dem Sinn. Sie ging in etwa so: „Wir haben die Tür zur Hölle geöffnet, doch was wir dort sahen, gefiel uns nicht und haben sie schnell und leise wieder geschlossen.“

    Was du erleben musst, ist nicht fair und ich weine unbekannt mit dir.

    Herzliche Grüße von Kirsten

  2. liebe Grüsse
    Elisabeth

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